„Tatsächlich Liebe“ – 5 Dinge die du garantiert noch nicht über „Love Actually“ wusstest

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Tatsächlich Liebe ist absoluter Kult. Seit 15 Jahren bringt uns der britische Weihnachtsfilm gleichzeitig zum Lachen und Weinen. 5 Dinge, die du noch nicht über „Tatsächlich Liebe“ wusstest.

Mal ehrlich, wie oft hast du schon „Tatsächlich Liebe“ gesehen? Bei mir weiß ich das sogar ganz genau: Bisher 14 Mal – das toppt nur „Bridget Jones.“ Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit gehört „Love actually,“ wie der Film im Original heißt, für mich zum Pflichtprogramm. Und jedes einzelne Mal bricht er mir das Herz und setzt es dann wieder Stück für Stück zusammen. Obwohl ich den Film so gut zu kennen scheine, haben mich diese Fakten doch überrascht. Die meisten davon hat übrigens die Drehbuchautorin Emma Freud hochpersönlich auf Twitter verraten.

1. Eine Szene wurde aus „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ geklaut

Okay, geklaut ist vielleicht übertrieben, denn schließlich haben beide britischen Kultfilme mit Richard Curtis den selben Regisseur. Aber es gibt da eine bestimmte Szene, die für „‚Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ gedreht, aber letztendlich aus dem Film herausgeschnitten wurde, bevor er erschien. Da flirtet Hugh Grant in seiner Rolle als Charles mit einer Frau auf einer Hochzeit und macht sich derbe über das seiner Meinung nach nicht sehr köstliche Catering lustig. Nur um kurz darauf herauszufinden, dass sein Flirt die Inhaberin des Catering-Service ist. Knapp zehn Jahre nach „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ wurde genau diese Szene genommen und für „Tatsächlich Liebe“ neu gedreht.

2. Deshalb heißt Colin Firths Rolle „Jamie“

Wie Emma Freud, die Drehbuchautorin verriet, gibt es einen ganz besonderen Grund, dass Regisseur Richard Curtis Colin Firths Rolle den Namen „Jamie“ gegeben hat. Wenn die Kinder im Film „Ich hasse Onkel Jamie“ sagen, dürfte das nämlich eine ganz besondere Person piesacken: Richard Curtis Bruder, namens – Jamie!

3. Emma Thompson musste die Heulszene 12 mal shooten

Der Moment, in dem mein Herz seit 15 Jahren jedes Mal erneut bricht: Wenn Emma Thompson in ihrer Rolle als Karen herausfindet, dass ihr Mann sie betrogen hat. Bei mir sind alle Schleusen offen, als Karen in ihrem Schlafzimmer zum Song „Both Sides Now“ von Joni Mitchell weint. Dass Emma Thompson eine großartige Schauspielerin ist, wird umso klarer, wenn man weiß, dass sie diese Szene ganze 12 Mal drehen musste. 12 Mal auf Knopfdruck weinen, 12 Mal so viel Emotion. Chapeau.

4. Claudia Schiffer sollte ursprünglich gar nicht in „Tatsächlich Liebe“ mitspielen

Wie Regisseur Richard Curtis einst verriet, wollte er eigentlich nur eine Schauspielerin im Film dabei haben, die ähnlich aussah wie das Topmodel. Die Suche erwies sich jedoch schwerer als gedacht und somit fragte er Claudia Schiffer direkt für den Part an. Der Rest ist Geschichte.

5. Die Liebeserklärung mit den Karten wurde von Bob Dylan geklaut

Auch hier ist „geklaut“ übertrieben. Doch die legendäre Szene, in der Andrew Lincoln in seiner Rolle als Mark seine Liebe mittels selbst geschriebener Plakate erklärt, hat tatsächlich eine Idee Bob Dylans zum Vorbild. Im Musikvideo zu „Subterranean Homesick Blues“ wird genau dieses Element benutzt.

„Tatsächlich Liebe“ Sendetermine 2020

An diesen Tagen kommt „Tatsächlich Liebe“ im TV:

Donnerstag, 24.12.20120: 23:35 (ZDF)

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