Adventskalender Tag 6: Manchester – eine ganze Stadt im Weihnachtstaumel

manchester-weihnachtsmarktFotocredit: Hanna Anttila https://www.teetajasateenvarjoja.fi/

German Bratwurst, Mulled Wine, eine ganze Stadt im Weihnachtsfieber und über all dem wacht Zippy, der riesige, aufblasbare Weihnachtsmann: Manchester ist die beste Stadt in Großbritannien, wenn es um Weihnachtsmärkte geht. 

Nach London in der Vorweihnachtszeit? Das kann jeder…

Der Klassiker: zum Christmas Shopping nach London. Tatsächlich war London bisher meine Lieblingsstadt, was die Vorweihnachtszeit angeht: überall bunte Lichter, Christmas Lights in der Oxfort Street, gigantische Weihnachtsbäume und die Pubs bis obenhin voll mit Menschen, die wohlig Mulled Wine und Hot Cider genießen.

Mittlerweile wurde London als meine Lieblingsdestination im Dezember jedoch von einer anderen Stadt abgelöst. Eine Stadt, die mir von jeher sehr am Herzen liegt, die die besten Bands der Welt hervorgebracht hat und die deren Bewohner mit dem schönsten Akzent Englands sprechen. Es ist kein Geheimnis, es steht ja so schon im Titel – aber hättest du gedacht, dass Manchester die beste Stadt für Weihnachtsmarkt und Christmas Feeling ist?

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Fotocredit: Hanna Anttila https://www.teetajasateenvarjoja.fi/

Manchester im Dezember: eine Stadt im Weihnachtsfieber

Im Dezember ist die nordenglische Stadt ein einziger Weihnachtsmarkt. Zumindest kommt es einem so vor, denn tatsächlich finden gleichzeitig viele verschiedene Christmas Markets in Manchester statt.

Vom lauten, bunten Markt wie man ihn von großen Städten in Deutschland kennt bis hin zum kleinen besinnlichen Markt mit vielen handgemachten Unikaten: in Manchester gibt es für jeden Geschmack den richtigen Weihnachtsmarkt. Eine Übersicht über alle Weihnachtsmärkte in Großbritannien findest du hier.

European Market: Weihnachtsmarkt wie in Deutschland

Der berühmteste ist dabei der „European Market“, in prominenter Lage direkt am Albert Square. Hier könnte man fast denken, dass man sich in Berlin, Bamberg oder Bochum auf dem Weihnachtsmarkt befindet: Bratwurst, Glühwein und Blasmusik gibt es hier an jeder Ecke – und die Mancunians lieben es!

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Fotocredit: Hanna Anttila
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Wie früher: Tameside Christmas Markets

Klein und fein ist der Tameside Christmas Markets und herrlich vintage. Hier gibt es Stände mit Handgemachtem, von Schmuck über Deko und natürlich leckere Naschereien und Snacks. Auch das Entertainment ist sympathisch oldschool: Eselreiten, Riesenrad und Karusell erinnern an die Weihnachtsmärkte unserer Kindheit.

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Winter Funland

Ein magisches Winter Wonderland der Extraklasse ist das Winter Funland in der EventCity. Kurz gesagt ist das Winter Funland quasi ganz Weihnachtsmann-Town in eine riesige Halle gepackt – und offiziell die größte weihnachtliche Indoor-Veranstaltung in Nordengland. Auch hier gibt es eine Santa’s Grotto mit dem kleinen Unterschied, dass hier sogar zwei echte Rentiere den Weihnachtsmann begleiten.

Theaterstücke werden gespielt, es kann auf einer großen Eisbahn Schlittschuh gefahren werden und die TV-Stars „Andy and the odd socks“ treten hier auf. Von denen habe ich zwar auch noch nie was gehört, aber die sollen bei den Kids in Manchester so ziemlich angesagt sein. So viel Spaß hat seinen Preis: Einzeltickets gibt es ab 22,50 britische Pfund und Familientickets ab 85 britische Pfund. (Tickets hier kaufen).

Ein Besuch beim Weihnachtsmann: Santa’s Grotto in Manchester

Arndale ist ein riesiges Shoppingcenter in Manchester, aber wenn man zur Weihnachtszeit dort hinkommt, könnte man eigentlich fast auch denken dass man sich irgendwo am Nordpol befindet. Das obere Stockwerk der Mall verwandelt sich in „Santa’s Grotto,“ eine skandinavische Holzhütte, in der man sich beim Weihnachtsmann und seinen hilfreichen Elfen etwas wünschen darf. Um den Weihnachtsmann zu besuchen musst man dann aber auch 5,50 britische Pfund in den Hut legen. Mehr Info zur Weihnachtshütte im Arndale Shopping Center erhältst du hier.

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Fotocredit: Hanna Anttila
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Gewinne ein englisches Weihnachts-Überraschungspaket

Ich habe ein paar schöne und leckere Weihnachts-Goodies aus England mitgebracht, und die kannst du gewinnen – darunter übrigens auch einen legendären Christmas Pudding!

Um ein UK-Christmas-Überraschungspaket zu gewinnen, verrate mir doch im Kommentar, wo du mal am skurrilsten Weihnachten gefeiert hast (ich denke da an surfende Weihnachtsmänner in Australien oder so – und bin gespannt!). Alle Kommentare, die heute bis 23:59 Uhr abgegeben werden, kommen in den Lostopf. Der oder die Gewinnerin wird am Abend oder darauffolgenden Tag benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und es gelten die Allgemeinen Bedingungen für Gewinnspiele.

Übrigens: du kannst noch viele schöne andere Sachen gewinnen: schau dich mal beim Reiseblogger-Adventkalender um, da gibt es 24 Türchen voller Geschichten und Verlosungen!

Vielen Dank an meine finnische Freundin und fellow UK-Bloggerin Hanna Anttila vom wunderbaren Blog TEETÄ JA SATEENVARJOJA!

31 Kommentare

  1. Ich gebe zu, in vierzig Jahren habe ich Weihnachten noch nie woanders gefeiert als bei Mama. Das muss so.

  2. Melanie Reiter

    Ich hab letztes Jahr Weihnachten in einer mini jungle-Hütte in Sri Lanka verbracht – dort war alles toll geschmückt!

  3. Weihnachten wurde bei mir auch immer zu Hause gefeiert aber für mich als Landei war das Winter Wonderland im Hyde Park schon ziemlich skurril! 🙃

  4. Vor ein paar Jahren verbrachte ich das erste Mal Weihnachten auf Sizilien, bei meinen Großeltern. Obwohl das nicht so weit weg von Deutschland ist, war es doch anders.
    Viel bunter und kitschiger als das Weihnachten bei uns zu Hause.
    Gefallen hat es mir trotzdem.
    Ich liebe es Feste in anderen Ländern zu feiern. Die Bräuche und Traditionen dort kennenzulernen, ist für mich immer sehr interessant.

  5. Ich bin mit 13 das erste Mal ganz alleine verreist, zu meiner englischen Brieffreundin Laura nach Manchester. Das war 1981. Sie sprach kein deutsch, ich verstand kein Lancashire und dachte den ersten halben Tag, ok, Katen6, du wirst mit 13 sterben vor Hunger und Durst. Und das, obwohl ich damals schon fließend Englisch sprach. Laura sprach kein Wort mit mir, erst am Abend, als aus schweigender Peinlichkeit eine Kissenschlacht entstand. Dies war eine meiner schönsten Weihnachten, die ich je hatte. Hab nach 2 Tagen alle meine 120 DMark ausgegeben. Mein Papa ließ einen LKW Fahrer der Firma bei mir vorbei kommen für Nachschub. So war das damals ohne Internet, WLAN und online banking. Laura’s und meine Freundschaft hielt 10 Jahre, in welchen wir unser immer wieder gegenseitig besucht haben.

  6. Oh Manchester steht auch noch auf meiner To Do Liste!! Weihnachten bin ich sehr konservativ und wenig experimentierfreudig. Am ungewöhnlichsten war das Weihnachten nach meiner Zeit als Au Pair in England. Ich hab Christmas Cracker und andere feine Dinge mitgebracht. Gerne würde ich ein Revival mit der Familie feiern 🙂

  7. Ich habe Weihnachten tatsächlich bisher immer nur Zuhause verbracht. Langweilig ist das aber nicht. 😉 Es gibt immer viel zu lachen! 😉 Irgendwann möchte ich gerne mal Weihnachten in Großbritannien verbringen!
    Liebe Grüße
    Steffi

  8. Ganz ehrlich. Ich habe Weihnachten bisher immer zuhause und mit meiner Mutter zusammen gefeiert. Sowas richtiges skurriles gab es da nicht 😀

  9. Weihnachten war ich eigentlich immer daheim. Letztes Jahr in der Adventszeit war ich in York und auf dem Weg zurück zum Flughafen Manchester im Zug haben mein Freund und ich eine so lustige englische Reisegruppe kennengelernt. Alles ältere Herrschaften, die uns am frühen morgen mit Chips und Sekt verköstigt haben und den typischen schwarzen Humor hatten. Die Gruppe wollte zum Weihnachtsmarkt nach Manchester und jetzt weiß ich auch warum, weil er laut deinem Bericht so schön ist 🙂

  10. Ich war bis jetzt leider auch nur daheim an Weihnachten. Der große Traum wäre es Weihnachten in unserem Lieblingscottage in Cornwall zu verbringen. Da spuckt die Liebe Verwandtschaft aber im Moment noch rein.

  11. Daniela Schmitz

    Mit einem surfenden Weihnachtsmann kann ich nicht dienen, jedoch hab ich diese kleine Geschichte für dich:
    Anfang 2013 hab ich meinen Partner kennengelernt und schon im Winter des gleichen Jahres waren wir Eltern einer süßen Tochter.
    An Weihnachten hab ich dann erstmals seine Eltern, Geschwister und den Rest der Familie kennengelernt. Das war schon etwas komisch, mit dem neuen Enkelkind bei den Schwiegereltern aufzutauchen,die noch nie die Freundin des Sohnes gesehen haben.
    Jetzt fahren wir jedes Jahr in die Heimat meines Partners und genießen das Familienfest

  12. Anja Wilfert

    Ich bin an Weihnachten auch am liebsten zuhause… nur in meiner Jugend hab ich den heiligen Abend lieber auf wilden Partys zugebracht 😂

  13. Ich habe Weihnachten bisher (bis auf einmal) immer zuhause gefeiert. Das eine Mal habe ich Weihnachten in London gefeiert, aber skurril war daran nie etwas 😉

  14. Hallo, als Kind haben wir mal eine Berghütte am Heiligenabend gehabt und sind eingeschneit. Es war super spannend und verträumt.

    LG von Sonja

  15. Huhu,

    meine Weihnachtsfeste waren nicht skurril. Entweder waren wir bei meinen Eltern oder sind wie letztes Jahr zu Hause. Aber ich hab mal Ostern in LOndon verbracht. I love Great Britain <3

    Allen einen schönen Nikolaustag

  16. Weihnachten bei meiner Oma war skurril, da es Brot gab, auf das Bananenscheiben mit Salzstangen gespiesst waren.

  17. Hallo
    Oh ich liebe England, Weihnachten hab ich da noch nie verbracht, dafür in Texas in der Nähe der mexikanischen Grenze! Bei 20°C und strahlendem Sonnenschein!
    vg Julia

  18. Ich habe tatsächlich mal die Vorweihnachtszeit in Australien 🇦🇺 verbracht. Schön mit Lebkuchen in der Hand unter dem Weihnachtsbaum 🎄 und Sommerkleid an. Für uns schon sehr verrückt.
    Wünsche euch allen einen guten Nikolaus.

  19. Mitten in der mexikanischen Wüste der Halbinsel Baja California; inklusive Weihnachtskerzen am Kaktus 🙂

  20. Skurrile Weihnachten kann ich auch nicht bieten, aber Weihnachten, die mir sehr gut in Erinnerung geblieben sind:
    Als ich ein Kind war, besuchten wir zu Weihnachten meine Großeltern auf dem Land. Dabei wurden wir eingeschneit und konnten nicht wie geplant nach Hause zurück fahren. Es gab kein Internet, kein TV oder sonstigen modernen SchickSchnack, sogar die Toilette war eingefroren so dass eine Art Plumpsklo im Stall errichtete wurde. Alles in allem war es aber wunderschön- die Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern spielten mit uns Kindern Brettspiele und Karten und wir bauten Schneeburgen und kämpften in Schneeballschlachten. Wir verbrachten Zeit miteinander und wir lachten viel. So sollten wenn’s geht alle Familienfeste sein…..

  21. Heike Franken-Neske

    Ob es nun skurril zu nennen ist oder nicht; Ich habe Weihnachten 1981 und Weihnachten 1984 jeweils im Krankenhaus verbracht. 1981 gab es immerhin leckeres Eis, da man mir die Mandeln entnommen hatte. 1984 war gekennzeichnet durch überfordertes Pflegepersonal, feiertagsbedingten ständigen Wechsel der Ärzte, wobei dann auch die linke Hand nicht zu wissen schien, was die Rechte tut, und der Verzweiflung darüber, dass ich nun nicht rechtzeitig zu meinem Auslandssemester in Coventry zurück sein würde. Das Skurrilste aber war eine Krankenschwester, die mir am Morgen nach der OP einen Kissenbezug mit den Worten: „Bitte selber überziehen,“ auf’s Bett warf, was mit Tropf am Arm und Wundschläuchen am Bauch eine wirklich skurrile Erfahrung zu Weihnachten war.😅

  22. Ob es jetzt skurril ist, weiß ich nicht, aber ungewöhnlich für mich persönlich war es schon die 3 Jahre die ich Weihnachten in Lagos verbracht habe. Ich meine das Lagos in Nigeria, also in Westafrika, in den Subtropen nahe des Äquators, wo es auch in der Nacht kaum unter 30 Grad sind und tagsüber feuchtwarme 34-40 Grad.
    Weihnachten in den Tropen ist einfach anders: wir wurden vom Arbeitgeber mit einem extra eingeflogenen Tannenbaum aus D verwöhnt, der durch die Woche Transport (Bäume aus dem Zoll dort bekommen ist schon schwierig) oft schön braun war und gelitten hatte.
    Aber Tannenbaum bleibt Tannenbaum, mangels Ständer wurde eine gelbe Kiste der lokalen Biersorte „Star“ zweckentfremdet in der man einen Becher mit Wasser gestellt hat, dort hinein der halbtote Baum.
    Wie jeder weiß, mit viel Lichtern und Dekoration bekommt man fast jeden Baum wieder hin.
    Am heiligen Abend bei 34 Grad gab es dann vom BBQ diverse Köstlichkeiten, der Grillmeister der nigerianische Koch mit Weihnachtsmannmütze auf dem Kopf, man selbst saß im klimatisierten Haus in Shorts u Shirt weil draußen zu viele Moskitos waren, der Generator neben dem Haus ratterte gewohnt laut und es stank selbst im Haus leicht nach Diesel, man hatte also genug mit Wärme und Lärm zu tun.
    So richtige Stimmung kam natürlich nicht auf, jedenfalls keine festliche – eher wie auf einer Grillparty mit einem braungelben Baum aus Niedersachsen im wilden Afrika 😁

  23. Christie R.

    Weihnachten feiern wir eher traditionell mit Familie. Aber Silvester haben wir mal in einem Iglu hoch in den Bergen gefeiert. Das war super, vorallem wenn man mitten in der Nacht unter Sternen im Wirlpool liegt 😉

  24. Ich hab noch keine skurrilen Weihnachten erlebt. Früher habe ich heiligabend meist gearbeitet. (Krankenschwester) Heute feiere ich alein mit meinem Partner Weihnachten. Aber vielleicht kommt das ja noch! Wer weiß!

    Gruß Guilitta

  25. Im Winterurlaub in einer Blockhütte. Schöne Natur, Waldtiere, Familie, warmer Kamin, wenig Trubel

  26. Yvonne Lettl

    Glaub mir das skurrilste ist mit meiner Familie. Meine Mutter boykottiert XMas die Zwillinge drehen durch und da Pubertier mault rum, mein Mann verschwindet und der Hund frisst Papier. Also zu Hause. VG Yvonne

  27. sansanberlin

    So viele tolle Geschichten – ein ganz dickes Danke an euch alle! Die Losfee war wie immer sehr unparteiisch und hat Heike gezogen.
    Liebe Heike, herzlichen Glückwunsch und schaue mal in deine Mails!
    An alle anderen: weitermachen! Auch am 7. Dezember wartet ein tolles Türchen auf Euch!

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