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Cream Tea in Blankenese: Lühmanns Teestube

tee und scones in hamburg

Im noblen Hamburger Stadtteil Blankenese haben die Lühmanns in über 28 Jahren eine wunderschönen Ort zum Tee trinken und Kuchen essen aufgebaut. Seit 2017 haben die neuen Inhaber Maud Barg und Patrick Esselborn die traditionsreiche Teestube übernommen.

lühmanns teestube blankenese

Lühmanns Teestube: Das Konzept

Die jetzige Betreiberin Maud Barg entschied sich für die Übernahme des beliebten Tea Rooms, obwohl sie eigentlich gar nichts mit der Gastronomie am Hut hatte – lange Jahre hatte sie in Wien gelebt und als Architektin gearbeitet. Familiäre Gründe führten sie in die Heimat ihres Lebensgefährten und seitdem ist Blankenese ihr Lebensmittelpunkt. Zunächst ging sie auch in der Hansestadt weiterhin ihrem Beruf als Architektin nach – bis ihr das Lühmanns irgendwann „in die Hände fiel“ – die ehemaligen Betreiber suchten eine Nachfolge und Maud Barg war als Stammgast eh schon längst angetan von dem ganz besonderen Ort, der sie ein wenig an die Kaffeehäuser in Wien erinnerte.

scones cafe hamburg

Am Konzept hat sie daher auch nicht viel geändert: Ein Treffpunkt zum Kaffee trinken, Kuchen essen und über Gott und die Welt sprechen sollte das Lühmanns auch weiterhin bleiben. Und der beliebte Cream Tea mit Scones sollte selbstverständlich auch weiterhin auf der Karte stehen.

kuchen lühmanns hamburg

Cornish Cream Tea in Lühmanns Teestube

Auch wenn es mir anhand der umfangreichen Kuchenauswahl zunächst nicht ganz leicht fiel war es doch klar, dass ich mich bei meinem Besuch in Lühmanns Teestube für einen Cream Tea entscheiden würde. Es hat ein wenig gedauert, bis wir bestellen konnten – an einem Sonntagnachmittag im Juli war das Lühmanns sehr gut besucht und der Service am rotieren (und dabei übrigens durchgehend sehr freundlich!).

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Der Cream Tea im Lühmanns Teestube besteht aus zwei Scones mit Clotted Cream und Marmelade – zu meiner Überraschung keine klassische Erdbeer- sondern Himbeermarmelade. Überraschung, weil auf der Karte einfach nur „Marmelade“ stand und ich einfach davon ausging, dass man die traditionelle Variante servieren würde. Für mich kein Problem, ich bin da nicht sonderlich dogmatisch, aber eine Info dazu hätte ich ganz gut gefunden. Dazu gibt’s ein Kännchen Schwarztee auf dem Stövchen.

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Scones und Tee in Hamburg Blankenese

Die hausgebackenen Scones waren wunderschön hoch und, für mich ganz wichtig: nicht zu weich, sondern leicht mürbe – die perfekte Konsistenz. Die Clotted Cream dazu war auch lecker und vor allem: ausreichend. Das hat man nicht immer. Der „englische Tee“ hat auch ganz gut geschmeckt, ich hatte nur vergessen, nach der Sorte zu fragen, er erinnerte mich an den typischen English Breakfast Tea, ich kann mich aber auch täuschen.

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Die Atmosphäre

Es ging geschäftig zu in der Teestube, Hamburg ist eben kein verschlafenes Dorf in Cornwall, sondern eine deutsche Großstadt. Als wir um 14 Uhr kamen, war es nur halbvoll, doch die verschiedenen Räume füllten sich schnell. Dennoch war es vor allem an unserem Sitzplatz am offenen Fenster sehr angenehm an diesem heißen Julitag. An den anderen Tischen saßen alte und junge Menschen, Paare, Freundinnen und Familien. Es wirkte so, als wären hier viele Blankeneser zu Gast, wie meine Begleitung Sabine, die um die Ecke wohnt und sich recht spontan mit mir zum Cream Tea verabredet hat.

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Die Nachbarschaft: Das Hamburger Treppenviertel

Nach dem Cream Tea in Lühmanns Teestube solltest du unbedingt einen kleinen Spaziergang durch das wunderschöne Treppenviertel in Blankenese machen. Bei den vielen kleinen Gassen und hübsch bepflanzten Vorgärten hatte ich mehr als ein Mal das Gefühl, nicht in Norddeutschland, sondern irgendwo in Großbritannien zu sein.

hamburg treppenviertel

Lühmanns Teestube: Informationen

Lühmanns Teestube, Blankeneser Landstraße 29, 22587 Hamburg

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 9:00 bis 20:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 20:00 Uhr, Montag geschlossen (Angaben ohne Gewähr)

Für die Speisekarte hier klicken

Auch interessant: Weitere Orte für Afternoon Tea in Hamburg

Afternoon Tea im Teehaus im englischen Garten in Berlin

Afternoon Tea Teehaus Berlin

Tea Time im Tiergarten – Englischer Afternoon Tea mitten in Berlins grüner Lunge

Den Englischen Garten in München kennt jeder…und den Englischen Garten in Berlin irgendwie…keiner. Okay, es wäre auch Humbug, die beiden ernsthaft vergleichen zu wollen: Während der Münchner Garten sich über 375 Meter erstreckt und somit zu den größten Parkanlagen Europas gehört, misst der Englische Garten in Berlin gerade mal etwas mehr als ein Zehntel davon.

Der Englische Garten in Berlin

Der Englische Garten in Berlin war einst Teil des Schlossgartens von Bellevue und wurde später als Teil des Tiergartens deklariert, von dem er flächenmäßig ungefähr die Hälfte ausmacht.

Der Name ist übrigens nicht nur Schall und Rauch, denn hier spürt man sehr wohl den englischen Einfluss, vor allem in einem bestimmten der fünf zusammenhängenden Gartenbereiche des Englischen Gartens, dem „formalen Garten“. Die hiesigen Bäume, Büsche und Blumen sind Pflanzenspenden, die nach dem 2. Weltkrieg vom Gartendirektor der Stadt Shrewsbury verteilt wurden. Darunter befinden sich Bäume aus den Gärten von König George VI., dem Vater von Königin Elisabeth II., die übrigens im Jahr 1965 höchstpersönlich eine Eiche aus dem Garten Windsor hier einpflanzte.

Teehaus im englischen Garten Berlin

Das Teehaus im Englischen Garten Berlin

Zugegeben, auf den ersten Blick kommt das Teehaus im Englischen Garten nicht besonders daher. Eher schon friesisch, denn so ein dickes Reetdach würde man eher auf Sylt als in Großbritannien vermuten. Stimmt aber gar nicht: Reetdächer sind typisch für englische Dörfer und das Epizentrum für reetdachgedeckte Häuser befindet sich in der Grafschaft Devon, die uns ja auch die wunderbare Tradition des Devon Cream Tea mit Scones bescherte.

Im Teehaus im englischen Garten macht man aber nicht zwanghaft auf „britisch“ – statt von der Queen hängt im hiesigen Kaminzimmer ein Portrait des Schauspielers Gustaf Gründgens, der genau hier einst wohnte: Auf dem Fundament seines ehemaligen Hauses wurde nach dem 2. Weltkrieg das Teehaus gebaut. Zumindest habe ich gelesen, dass das Kaminzimmer so aussieht – ich habe es tatsächlich versäumt, mich dort umzuschauen, so schön fand ich es auf der Terrasse mit Blick auf den Garten. Eröffnet wurde das Teehaus 1952, in Anwesenheit des britischen Außenministers Antony Eden – und ratet mal, welchen Spitznamen daraufhin der Garten erhielt. Berliner Schnauze eben!

englischer garten berlin

Afternoon Tea im Teehaus: Die Bestandteile

Im Teehaus im Englischen Garten wird täglich bis 18 Uhr ein Afternoon Tea serviert. Sobald das Teehaus geöffnet ist – normalerweise ab 10 Uhr morgens, derzeit ab 12 Uhr – gibt es die Tea Time, man könnte sich also auch ganz unstandesgemäß einen Afternoon Tea zum Frühstück gönnen, wenn man darauf Lust hat.

Afternoon Tea Englischer Garten Berlin

Der Afternoon Tea wird als Tea Time für eine (15,50 €) oder zwei Personen (24,50 € serviert). Wir hatten bei unserem Besuch im Juli 2020 den Afternoon Tea für Zwei bestellt. Dafür bekamen wir eine kleine, dreistöckige Etagère mit folgenden Bestandteilen:

  • Jeweils 2 Fingersandwiches Gurke, Cheddar, Lachs und Roastbeef
  • Zwei Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade
  • Ein Tellerchen mit kleinen, süßen Gebäckteilchen wie zum Beispiel Macarons, Eclairs, Törtchen mit Maracujaschaum oder eine Schokoladen-Kaffee-Sahneschnitte.
Scones Berlin Teehaus im englischen Garten
Teatime englisches Teehaus Berlin

Dazu gab es pro Person eine Kanne Tee, wählen konnte man zwischen diversen Schwarz-, Grün- und Kräutertees der Marke Althaus. Serviert wird der Tee bereits aufgebrüht, die losen Teeblätter schwimmen im Sieb in der Kanne und es wird einem angesagt, wie lange der Tee noch ziehen sollte. Man muss also selbst auf die Uhr schauen und aufpassen (es gibt keinen Tea Timer bzw. Sanduhr), dafür bekommt man aber immerhin eine verlässliche Information.

Afternoon Tea im Teehaus: Wie hat’s geschmeckt?

Der Afternoon Tea im Teehaus im Englischen Garten gehört zu den günstigeren Tea Times in Berlin. Zum Vergleich: Ein Afternoon Tea in der Luxuskategorie – zum Beispiel im Hotel Adlon – kostet pro Person knapp 50 €, hier zahlt man etwas mehr als ein Drittel davon. Dafür bekommt man natürlich nicht das selbe Angebot, sowohl was die Menge als auch die Qualität betrifft.

Alle Zutaten des Afternoon Teas haben mir gut geschmeckt, auch wenn hier keine Dessertkunst wie zum Beispiel in einem 5-Sterne-Haus mit eigener Patisserie zu zu erwarten ist – geht bei diesem Preis ja auch gar nicht. Die Scones waren ziemlich sicher eingefroren und wieder aufgetaut, zumindest ließ die etwas weichere und nicht ganz so mürbe Konsistenz das vermuten. Dafür waren sie aber warm, juhu!

Der Patisserie-Teller war gefüllt mit kleinen Köstlichkeiten aus der höherwertigen Systemgastronomie – die Mini Cubes, Tartelettes und Cupcakes kann man bei Betrieben bestellen, die sich extra darauf spezialisiert haben.

günstiger afternoon tea berlin

Zum satt werden ist die Etagère für zwei Personen nichts – ein Scone ist meiner persönlichen Meinung nach auch definitiv zu wenig, aber das mag nicht jeder so sehen. Auch bei der Menge an Erdbeermarmelade und Clotted Cream hätte man etwas großzügiger sein können, auf Nachfrage hätte ich aber garantiert Nachschlag bekommen. Der Afternoon Tea ist also eher als ein kleiner Nachmittagssnack zu sehen – unsere Tischnachbarn haben sich danach noch Pasta und Salat gegönnt.

Neben der schönen Umgebung auf der Terrasse mit Blick in den Garten gab es ein weiteres Element, was den Afternoon Tea im Teehaus zu einem positiven Erlebnis gemacht hat: Der Service. Sehr gut gelaunte Kellner, die auch ein wenig „cheeky“ waren. Wer sonst würde sich erlauben, mit ausladenden Torten- und Kuchenkreationen herumzulaufen um diese (erfolgreich!) den Gästen anzupreisen? Afternoon Tea mit Berliner Schnauze im Teehaus im Englischen Garten – kann man definitiv machen!

tea-time-im-tiergarten

Afternoon Tea im Teehaus: Informationen

Teehaus im Englischen Garten

Altonaer Str. 2, 10557 Berlin, wenige Gehminuten vom S-Bahnhof Bellevue entfernt.

Preis: pro Person € 15,50, für zwei Personen € 24,50

Wichtig: Derzeit ist eine Reservierung notwendig, am besten telefonisch unter 030/39480400.

Auch interessant:

Hier findest du eine Übersicht über alle Orte für Afternoon Tea in Berlin.

Teatime in pink: So schmeckt der Afternoon Tea in der Wilden Matilde Berlin

WanderSnacks – die Box mit Snacks aus Großbritannien

englische süßigkeiten abobox von wanderingsnacks

ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Zoe von WanderingBrits zog es einst von ihrer britischen Heimat nach Deutschland – gleich diverse Male, zu Praktika und anderen Arbeitsaufenthalten. Eigentlich lief alles ganz gut, doch eine Sache hat sie bei uns schmerzlich vermisst: die typisch britischen Snacks.

Zurück in ihrer Heimat kam ihr ein Geistesblitz: Wenn es ihr so ging, dann geht es doch vielen anderen Briten, die im Ausland sind, ähnlich? Flugs war die Idee von WanderSnacks geboren: Eine Box mit britischen Snacks und Süßigkeiten, aus Großbritannien nach Deutschland geliefert.

Wer mich kennt bzw. diesem Blog schon eine Weile folgt der weiß, dass mein erster Gang, sobald ich britischen Boden betrete, mich in den örtlichen Supermarkt führt. Von Tea Biscuits über Schokolade bis hin zu Chips (die hier crisps heißen) wandert alles zunächst in meinen Einkaufskorb und dann ziemlich schnell in meinem Magen.

abobox britische süßigkeiten

Nicht schwer zu erraten, dass Zoes Idee bei mir auf offene Ohren stieß. Ich bin zwar keine Britin, aber ich war es mit ziemlicher Sicherheit in einem früheren Leben und wenn ich von der Insel wieder zurück in Deutschland bin, dann vermisse ich Essigchips, britische Schokoriegel und anderen englischen Süßkrams doch sehr. Deshalb bin ich umso glücklicher, nun meine erste WanderSnacks Box in den Händen zu halten.

Was ist in der WanderSnacks Box enthalten?

Die WanderSnacks Box ist randvoll gepackt mit diversen britischen Snacks und Süßigkeiten, wie zum Beispiel Cadbury’s Schokoriegel, Custard Cream Keksen, Fudge, Flapjacks, ein paar Tütchen Yorkshire Tea sowie einer Packung Warburton’s Crumpets und einem Yorkshire Pudding bzw. Pancakes Mix. Den genauen Inhalt der Box kannst du hier einsehen.

box mit britischen snacks

Was kostet die WanderSnacks Box?

Die Box kostet £34, darin ist bereits die Lieferung nach Deutschland enthalten. Die WanderSnacks Box ist eine Abobox, d.h. du schließt ein Abonnement mit einer monatlichen Lieferung ab. Es ist jedoch angedacht, dass auch einzelne Boxen bestellt werden können.

Für wen ist die WanderSnacks Box geeignet?

Primärerweise für Briten, die für Studien- oder Arbeitsaufenthalte im Ausland weilen und die heimischen Snacks vermissen. Aber auch für Menschen wie mich, die britische Süßigkeiten und Snacks ganz gerne mögen.

englische süßigkeiten box

Für wen ist die Box nicht geeignet?

Menschen, die sich gesund ernähren wollen, ist mit der Box nicht geholfen. Es befinden sich tatsächlich nur Snacks der Kategorie „vom Mund direkt auf die Hüften“ in der Box.

Was mir gut an der Box gefällt

Das Packaging fand ich sehr ansprechend – vor allem die kleinen Details wie dem Füllmaterial aus Papierstreifen in den Farben des Union Jack und das handgeschriebene Schild mit meinem Namen. Für mich war es auch ganz spannend, dass einige Produkte in der Box enthalten sind, die ich noch nicht kannte, wie zum Beispiel die Bakewell-Zuckerstange.

Was man noch besser machen könnte

Es gibt (bisher) keine Möglichkeit, Präferenzen anzugeben. Bei mir war zum Beispiel ein Saucenpulver für die dicke, braune Bratensauce dabei – als Vegetarierin kann ich allerdings nichts damit anfangen. Auf der Website ist aber nachzulesen, dass es demnächst die Möglichkeit gibt, eine „hate box“ auszuwählen – also Artikel anzugeben, die du auf keinen Fall in deiner Box haben willst.

wandersnacks box von wanderingbrits

Fazit WanderSnacks Abo-Box

Die Idee, Snacks direkt aus Großbritannien zu erhalten, gefällt mir sehr gut. Auch die Tatsache, dass ich mir die Artikel nicht einzeln irgendwo im Internet zusammensuchen muss, sondern sie bereits zusammengestellt sind. Statt eines monatlichen Abonnements wäre für mich aber die Option einer Einzelbestellung sinnvoller, da ich meinen Süßigkeiten- und Snack-Konsum stark eingeschränkt habe und gar nicht mehr so viel Junk Food auf einmal essen kann.

Mit £34 ist der Preis zwar nicht günstig, aber dennoch fair kalkuliert, wenn man die Verpackung, das Porto und den Aufwand mit einberechnet. Die WanderSnacks Box ist zudem ein nettes Geschenk für Freunde mit Großbritannien-Fimmel und kommt hier sicherlich sehr gut an!

15% Rabatt für A decent cup of tea Leser

Aufgepasst: Für meine Leserinnen und Leser gibt es einen Rabatt von 15% auf die erste WanderSnacks Box, wenn während des Bestellvorgangs der Rabattcode „SANDRA15“ eingegeben wird.

Info & Bestellung: WanderSnacks Box von WanderingBrits

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WanderingBrits Instagram

Transparenz: Die WanderSnacks Box wurde mir von WanderingBrits zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Teeinterview: Burgdame Eva und ihr Lieblingstee Oolong

Burgdame Eva Adamek

Eva ist wie ich Reisebloggerin, und so habe ich sie auch kennen gelernt. Als „Burgdame“ berichtet sie von den Burgen, Schlössern und Gutshäusern dieser Welt. Im Gedächtnis geblieben ist mir Eva allerdings nicht wegen ihrer Burgenliebe, sondern wegen eines Satzes, den ich sie mal beiläufig bei einem Blogger-Frühstück sagen hörte:

„Ich bin Teetrinkerin. Aber wenn es keinen guten Tee gibt, dann trinke ich Kaffee.“ Die Frau musst du dir merken, dachte ich mir damals. Und heute bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob sie diesen Satz wirklich gesagt hat, oder ob es nur Wunschdenken war. Ich fand ihn einfach sehr passend als Einstieg in unser Interview – und einige gemeinsame Tassen Tee später freue ich mich, dass Eva nun hier ihren Lieblingstee vorstellt und verrät, warum es bei ihr nie Matcha Latte geben wird.

Deine erste Tasse Tee – kannst du dich daran erinnern und wenn ja, wie schmeckte sie dir?

Ich bin in Polen aufgewachsen und dort wird immer und zu jeder Gelegenheit Tee getrunken. Polen ist auf dem vierten Platz der europäischen Teetrinkernationen. An der Spitze ist natürlich Großbritannien, danach Irland und Russland. Schon in meiner Kindheit hat meine Familie sehr viel Tee getrunken. In Polen ist es gar nicht so unüblich, dass zu einem festlichen Dinner oder Menü unter anderem Tee gereicht wird. Schon als Kind habe ich schwarzen Tee mit viel Zucker bekommen oder aber Pfefferminztee (wobei das ja eigentlich kein Tee ist). 

Welche Rolle spielt Tee in deinem Alltag?

Ich trinke immer und überall Tee. Im Büro sind es meistens Teebeutel, zu Hause ziehe ich losen Blatttee vor. Ich habe immer irgendwo eine Kanne Tee rumstehen. 2-3 Liter Tee täglich sind für mich normal. Ich trinke aber nicht nur schwarzen oder grünen Tee, sondern auch andere Infusionen, wie Kräuter- oder Rooibuschtee. Nur Früchtetee mag ich nicht allzu gerne. 

Während meines Studiums habe ich 5 Jahre in einem Tee-Fachgeschäft gejobbt, spätestens dort wurde meine Teeliebe sehr gefestigt und vor allem haben sich meine Kenntnisse über Tee sehr erweitert. Spätestens seit dieser Zeit schätze ich guten Tee sehr, also richtigen Tee aus der Teepflanze. Richtiger Tee ist für mich Schwarz-, Oolong und Grüntee, die ich beide sehr gerne trinke. 

Pflegst du bestimmte Tee Rituale?

Nein, eigentlich nicht. Am Wochenende oder an freien Tagen habe ich es gerne, wenn ich meinen Tee und Kuchen vom antiken Porzellan genießen kann. Im Alltag greife ich aber zu spülmaschinentauglichen Utensilien. 

Tee No Gos – Was geht für dich gar nicht?

Darjeeling mit Milch – No Go! Dieser absolut feine und milde Schwarztee darf nicht mit Milch getrunken werden, egal, ob er im Frühjahr, Sommer oder Herbst geerntet wurde. Die Milch zerstört den zarten Geschmack des Tees. 

Milch oder Sahne passen perfekt zu den kräftigen Schwarztees, wie Assam oder Ceylon oder zu den kräftigen Teemischungen. Es soll tatsächlich auch Menschen geben, die grünen Tee mit Milch trinken. Auch das ist für mich ein Sakrileg. Bei mir wird es nie einen Matcha-Latte geben. 

Wo bekommt man eine sehr gute Tasse Tee?

An dieser Stelle möchte ich gerne etwas Werbung für meine Wohngegend machen, denn in Westfalen bin ich zwar von Kaffeetrinkern umgeben, doch es gibt hier einige Lokale, die sehr guten Tee anbieten. 

Das Café Nostalgie in Bielefeld-Jöllenbeck hat eine hervorragende Teeauswahl. Schon alleine drei verschiedene Oolong-Tees sind einen Besuch wert, denn Oolong bekommt man selten in einem Café. 

Eine wunderbare Entdeckung war für mich das High-Tea-Café im Kloster Bentlage. Die Auswahl der Tees ist sehr gut, auch wenn ich mir wünschen würde, dass der Tee im Kännchen und nicht im Glas serviert wird. Die Kuchenspezialitäten und die hausgemachten Scones waren überragend. 

Und zuletzt noch mein Lieblingslokal in Paderborn, es ist La Petite Galerie. Eigentlich ist es ein Restaurant mit hervorragender Küche. Man bekommt aber auch eine sehr gute Teeauswahl und leckeren Kuchen. 

Evas Lieblingstee: Formosa Fancy Superior Oolong

Oolong Tee aus Taiwan
Evas Lieblingstee: Formosa Fancy Superior Oolong. Foto: Eva Adamek

Wann und wo hast du diesen Tee zum ersten Mal getrunken?

Vorstellen möchte ich einen Oolong aus Taiwan, den Formosa Fancy Superior Oolong. Oolong ist ein “halbfermentierter” Tee, die Fermentation der Teeblätter wird unterbrochen. Es ist quasi ein Zwitter zwischen einem grünen Tee und einem schwarzen Tee. Wenn die Fermentation schnell abgebrochen wird, ist der Oolong eher einem Grüntee ähnlich. Wenn der Fermentationsprozess der Blätter erst zu einem späten Stadium unterbrochen wird, ähnelt der Oolong eher einem leichten Schwarztee. Die besten Oolongs kommen übrigens aus Taiwan. 

Was magst du an diesem Tee besonders gern? Wonach schmeckt er? 

Das Besondere am Oolong ist, dass er viel der guten Inhaltsstoffe eines Grüntees mit dem Geschmack eines Schwarztees vereint. Dieser hier schmeckt nach einem milden und nussigen schwarzen Tee. Ein Vergleich ist schwer, er hat etwas von einem Darjeeling aus der Sommer- oder Herbsternte, aber noch mehr von einem chinesischen Yunnan. 

Eine weitere Besonderheit der Oolongs ist, dass man sie oft mehrfach aufgießen kann und sie verlieren nicht an Geschmack. Die Blätter des Oolongs sind groß, sie entfalten sich mit jedem Aufguss mehr. 

Wie trinkst du ihn?

Natürlich ohne Milch, denn für Milch ist er zu mild. Die Ziehzeit bei einem Oolong sollte bei 2-3 Minuten liegen. Bei den stärker fermentierten ist es nicht schlimm, wenn er etwas länger zieht. Aber wenn man ihn mehrfach aufgießen möchte, sollte die Ziehzeit eingehalten werden. Durch das mehrmalige Aufgießen relativiert sich der höhere Preis ganz schnell. 

Tee trinke ich grundsätzlich ohne Zucker. Als Teenie habe ich in einer Mädchenzeitschrift gelesen, wie viele Kalorien man pro Jahr einsparen kann, wenn man Tee und Kaffee ohne Zucker trinkt. Das hat mich nachhaltig beeindruckt. 

Mit wem würdest du gerne mal so eine Tasse Tee trinken und warum?

Den Tee müsste ich mit einem Teeliebhaber trinken, der die Besonderheit eines Oolongs zu schätzen weiß. Eine besondere Person kann ich hier aber nicht nennen.

Mehr über Burgdame Eva

Eva bloggt als Burgdame über Schlösser, Burgen, Guts- und Herrenhäuser. Wenn sie nicht gerade am Teetrinken oder bloggen ist, arbeitet und lebt sie in Paderborn und versucht, ihre Rosen so üppig hinzubekommen wie in einem englischen Landschaftsgarten.

Es muss nicht immer Tee sein, manchmal geht auch Weißwein – vor allem in so netter Gesellschaft. Burgdame Eva und Kater Findus auf Gut Pohnstorf in Mecklenburg-Vorpommern.

Folge auch Evas Instagram-Kanal und Facebook-Account, denn dort gibt’s neben Burgen auch die ein oder andere schöne Tasse Tee zu sehen!

Royales Rauschen – der Podcast für Royal-Fans

Royales Rauschen Podcast

Dieser Beitrag enthält Werbung für den Podcast „Royales Rauschen“

Endlich habe ich ihn gefunden – den Podcast, der meine (mittlerweile gar nicht mehr so geheime) Passion für royalen Tratsch und Klatsch befriedigt und mich gleichzeitig gut unterhält wie informiert.

Royales Rauschen ist ganz neu – aber die Stimmen dahinter keine unbekannten. Saskia Weck und Anika Helm kennt man aus der königlichen Berichterstattung und Anika hatte ich sogar schon einmal als Expertin für Herzogin Meghans Hochzeitskleid hier auf dem Blog. Als Bloggerin ist sie mit ihrem Online-Magazin „Adelswelt“ eine absolute Expertin auf diesem Gebiet.

Mit Saskia habe ich sogar einen ganz besonderen Moment geteilt: Wir waren beide in Windsor auf der Hochzeit von Harry und Meghan, allerdings ohne voneinander zu wissen. Hätten wir uns damals schon besser gekannt, das wäre ein noch größeres Fest gewesen, als es eh schon war.

royale-hochzeit-harry-meghan
Saskia und ich waren beide bei dem Royal Event schlechthin: Der Hochzeit von Meghan und Harry in Windsor

Immer Freitags: Ein royales Plauderstündchen mit Saskia und Anika

Umso glücklicher bin ich, den beiden nun wöchentlich beim royalen Plauderstündchen zuhören zu können. Seit März gibt es „Royales Rauschen“ und was ihn für mich von den anderen Podcasts zum Thema Adel und Königshäuser unterscheidet, ist für mich vor allem die entspannte Art und Weise, wie die beiden sich über aktuelle sowie Hintergrundthemen unterhalten – es ist wirklich so, als würde man zwei Royal-Fans belauschen, die Neuigkeiten über Prinz Charles, Herzogin Kate, Mette-Marit oder Königin Margarete austauschen.

Richtig gut gefällt mir auch, dass die beiden auch vor unbequemen Themen nicht zurückschrecken: Die Epstein-Affäre rund um Prinz Andrew kommt genau so zur Sprache wie der Geldwäscheskandal einer deutschen Adligen und die abgesagte Hochzeit von Prinzessin Theodora von Griechenland. Daneben gibt es natürlich auch jede Menge leichtere Geschichten – nicht nur Anika und Saskia haben beim „Royalen Rauschen“ viel zu lachen, sondern auch wir als Zuhörerinnen.

Zwei Podcasterinnen, eine Leidenschaft: Saskia Weck (li.) zbd Anika Helm (re.) und beim Adelstalk per Videokonferenz. Foto: Royales Rauschen

Royales Rauschen: Authentischer Adelstalk statt Regenbogenpresse

Falls du dich also auch für die britischen sowie andere Royals interessierst und statt verschämter Blicke in die bunten Heftchen lieber authentische und respektvolle Berichterstattung mit ganz viel Leidenschaft bevorzugst, dann solltest du unbedingt in Royales Rauschen reinhören. Den Podcast kannst du auf allen bekannten Podcast-Plattformen wie Podigee, Apple Podcast oder Spotify hören. Jeden Freitagnachmittag gibt es eine neue Folge, auf die ich schon immer sehnsüchtig warte und mir dann mit einer schönen Tasse Tee zu Gemüte führe.

Royales Rauschen Podcast: Immer Freitags. Infos hier.

Strawberries & Cream Porridge

strawberries and cream porridge

Ein fruchtiges Sommer Porridge Rezept mit süßen Erdbeeren und köstlicher Sahne. The Great Britis Summer in deiner heimischen Porridgeschüssel!

Erdbeeren und Sahne: das perfekte Sommer-Porridge

Erdbeeren ist für mich das Obst, das am meisten den Sommer verkörpert, vor allem auch den britischen Sommer. In Großbritannien bekommen die Erdbeeren ihren berühmtesten Einsatz zwar erst im Juli, zur Wimbledon-Saison, aber in den britischen Picknickkörben sowie auf der Afternoon-Tea-Tafel sind sie schon im Juni prominent vertreten. 

Erdbeeren schmecken am besten frisch vom Feld, selbst gepflückt – oder in einem raffinierten Rezept. Diese Strawberry & Cream Porridge gibt der Erdbeere genug Raum, für sich selbst zu wirken, ohne dass dabei der feine Eigengeschmack des Haferbreis verloren geht.

frische erdbeeren für porridge

Rezept Strawberries & Cream Porridge mit frischen Erdbeeren

Zutaten (für 1 Portion)

  • 50 g Haferflocken (Art egal, ich bevorzuge kernige Haferflocken)
  • 200 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 100 g frische Erdbeeren, geputzt und gewaschen
  • Saft einer Zitrone
  • 1 EL Honig
  • 100 ml Schlagsahne

Zubereitung

  1. Die Haferflocken mit Salz und Wasser in einen Topf geben und auf geringer Flamme langsam köcheln lassen. Dabei stetig mit einem Holzlöffel umrühren.
  2. Die Hälfte der Erdbeeren in einem anderen Topf gemeinsam mit dem Honig und dem Zitronensaft ebenfalls langsam erhitzen.
  3. Wenn das Porridge schön cremig geworden ist, vom Herd nehmen und ca. 5 Minuten ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen.
  5. Die erhitzten Erdbeeren aus dem Topf nehmen und pürieren.
  6. Das Porridge in eine Schüssel geben.
  7. Das Erdbeermus, die restlichen frischen Erdbeeren und die Schlagsahne auf das Porridge geben – fertig!
porridge mit erdbeeren und sahne

Strawberries & Cream Porridge : Tipps & Variationen

  • Wenn du es noch eine Spur cremiger magst, kannst du das Porridge auch mit Milch, Hafermilch oder Mandelmilch zubereiten.
  • Statt Sahne kannst du auch Soja- oder Hafercreme verwenden, so wird das Erdbeerporridge vegan.

Weitere Porridge Tipps

Alles über Porridge und Hafer erfährst du in meinem Porridge Guide. Und witzige Fakten über Porridge gibt es in meinem Artikel: 10 Fakten über Porridge, die du bestimmt noch nicht kanntest.

Strawberries & Cream Porridge: Rezept zum Ausdrucken

Strawberries & Cream Porridge

Very british: Ein sommerliches Porridge-Rezept mit frischen Erdbeeren und Sahne

Gericht Frühstück
Länder & Regionen Grossbritannien
Keyword porridge
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 1

Zutaten

  • 50 g Haferflocken
  • 200 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 100 g frische Erdbeeren geputzt und gewaschen
  • 1 Zitrone (Saft auspressen)
  • 1 EL Honig alternativ: Ahornsirup
  • 100 ml Schlagsahne

Anleitungen

  1. Die Haferflocken mit Salz und Wasser in einen Topf geben und auf geringer Flamme langsam köcheln lassen. Dabei stetig mit einem Holzlöffel umrühren.

  2. Die Hälfte der Erdbeeren in einem anderen Topf gemeinsam mit dem Honig und dem Zitronensaft ebenfalls langsam erhitzen.

  3. Sobald das Porridge schön cremig geworden ist, vom Herd nehmen und ca. 5 Minuten ruhen lassen.

  4. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen.

  5. Die erhitzten Erdbeeren aus dem Topf nehmen und pürieren.

  6. Das Porridge in eine Schüssel geben.

  7. Das Erdbeermus, die restlichen frischen Erdbeeren und die Schlagsahne auf das Porridge geben – fertig!

Rezept-Anmerkungen

  • Wenn du es noch eine Spur cremiger magst, kannst du das Porridge auch mit Milch, Hafermilch oder Mandelmilch zubereiten.
  • Statt Sahne kannst du auch Soja- oder Hafercreme verwenden, so wird das Erdbeerporridge vegan.

Towel Day am 25. Mai – Warum du heute ein Handtuch mit dir herumtragen solltest

gefaltetes handtuch

Am 25. Mai wird jährlich weltweit der Towel Day gefeiert – in Gedenken an den britischen Autoren Douglas Adams. Alles über den Towel Day: Was es damit auf sich hat, wie man ihn feiert und warum du an diesem Tag unbedingt ein Handtuch mit dir herumtragen solltest.

Was ist der Towel Day?

Der „Handtuchtag“ ist ein Ehrentag für Douglas Adams, den Autoren von „Per Anhalter durch die Galaxis“ und wird jährlich am 25. Mai weltweit gefeiert.

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Wer hat den Towel Day erfunden?

Es waren die Fans des Schriftstellers und seines Hauptwerks „Per Anhalter durch die Galaxis“ (original: „The Hichthiker’s Guide to the Galaxy“), die nach seinem Tod am 11. Mai 2011 dafür sorgten, dass Douglas Adams unvergessen bleibt. Seit dem ersten Towel Day, der nur zwei Wochen später, am 25. Mai 2011 stattfand, findet dieser Ehrentag jährlich statt.

Wie wird der Towel Day gefeiert?

Um den Towel Day gebührend zu feiern, trägst du an diesem Tag ein Handtuch mit dir herum: zur Arbeit, zur Schule, zur Uni, zum Spazierengehen. Manche hängen das Handtuch auch über den Balkon oder aus dem Fenster – du solltest an jenem Tag also die Augen offenhalten, vielleicht siehst du ja irgendwo ein Handtuch hängen.

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Warum ausgerechnet ein Handtuch?

In „Per Anhalter durch die Galaxis“ gilt das Handtuch als „so ziemlich das Nützlichste, was ein galaktischer Tramper bei sich haben kann.“ Ein Handtuch hat nicht nur einen sehr praktischen Nutzen, sondern darüberhinaus auch einen psychologischen – man denke an das Schnuffeltuch, das Kindern Trost und ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit spendet. Sowas kann ein Handtuch auch. Ford Prefect, einer der Hauptcharaktere, ist deshalb niemals ohne Handtuch unterwegs. Das Handtuch ist auch eine stetige Erinnerung daran, die Ruhe zu bewahren, egal welche Unbill oder HIndernisse dir das Leben in den Weg legt: „Don’t panic“ ist deshalb ein weiterer wichtiger Leitspruch für den Towel Day.

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Wie wird der Towel Day in Großbritannien gefeiert?

Seit 2017 wird in London der „Stand Up for Towel Day“ gefeiert, mit Stand-Up-Comedy, Poetry Slams, Improtheater und weiteren Events. Der Plan für 2020 war ursprünglich eine Tour durch den Londoner Stadtteil Islington, der eine wesentliche Rolle in „Per Anhalter durch die Galaxis“ spielt, gefolgt von einer Vielzahl von Veranstaltungen.

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Nun hat Corona dem allen einen Strich durch die Rechnung gemacht – aber hey, wie hieß es nochmal? Don’t panic! Alternativ findet nun der „Stay in for Towel Day“ statt – mit Online-Lesungen, Diskussionen, einem Quiz und sogar einer virtuellen Tour durch Islington. Das Programm des Towel Day 2020 findest du hier – alle Einnahmen (Tickets auf Spendenbassis) sind zugunsten von „Save the Rhino International“. 

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Wer war Douglas Adams?

Douglas Adams wurde am 11. März 1952 in Cambridge geboren und wuchs in Brentwood in Essex auf. Sein schriftstellerischer Durchbruch gelang ihm im Alter von 25 Jahren, als er von der BBC den Auftrag bekam, eine Science-Fiction Sendung für das Radio zu kreiieren. „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ wurde erstmals im Mai 1978 auf BBC 4 ausgestrahlt und anschließend als dreiteilige Buchserie veröffentlicht. Dadurch erlangte Douglas Adams weltweiten Ruhm und eine sehr loyale Fangemeinde. Darüberhinaus schrieb der Autor das Drehbuch für 14 Folgen der britischen TV-Serie Doctor Who. Douglas Adams verstarb am 11. Mai 2011 im kalifornischen Santa Barbara. Sein Grab steht auf dem Highgate Cemetary in London.

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Tee-Interview: Ulla Michel und ihr Lieblingstee English Breakfast Tea

Ulla michel britain tours and more

Im Tee-Interview stellen passionierte Teetrinker und Teetrinkerinnen ihren Lieblingstee bzw. ihre liebste Teesorte vor. Den Anfang macht Ulla Michel –Teefreundin sowie Inhaberin und Gartenreiseveranstalterin von Britain Tours & More.

Ulla: Passionierte Teetrinkerin und Liebhaberin englischer Gärten

Ulla aus Kaiserslautern ist ein riesengroßer Schwarztee-Fan – kein Wunder, schließlich hat sie allein schon von Berufs wegen damit zu tun: als Veranstalterin von Gartenreisen nach England hat sie schon in vielen Tea Rooms eine anständige Tasse Tee getrunken. Ein Glück für Ulla, ein Segen für uns: ihre zwei Geheimtipps verrät sie im ersten Tee-Interview der neuen Serie über unser aller favorisiertes Getränk. Übrigens auch, warum sie mit Earl Grey nie wirklich warm geworden ist und mit wem sie gerne mal ein Tässchen  von ihrem Lieblingstee English Breakfast Tea trinken würde.

Deine allererste Tasse Tee – kannst du dich daran erinnern und wenn ja, wie hat sie geschmeckt?

Meine erste Tasse englischen bzw. irischen Tee habe ich vor etwas über 20 Jahren getrunken. Ich bin ja leidenschaftliche Reiterin und ein irischer Reitlehrer hatte mir damals eine Tasse Bewleys Irish Breakfast Tea angeboten. Das war mein erstes Schwarztee-Erlebnis und von da an ist schwarzer Tee ein Genuss für mich. 

Welche Rolle spielt Tee in deinem Alltag?

In meinem Alltag spielt Tee vor allem im Winter und am Wochenende eine Rolle für mich. Das zelebriere ich dann gerne mit selbst gebackenen Scones & Clotted Cream. Ich liebe sehr malzige Tees wie z. B. English Breakfast Tea mit einer schönen Assam Note. Heutzutage darf es auch gerne der English Breakfast Tea von Cartwright & Butler sein. Und natürlich spielt Tee immer eine große Rolle, wenn ich mit meinen Gästen in England auf Gartenreisen unterwegs bin.

Pflegst du bestimmte Tee Rituale?

Ja, das tue ich. Ich achte sehr auf wirklich heißes Wasser und ich trinke meinen Tee am liebsten mit braunem Zucker und Milch. Beim Kaffeetrinken habe ich mir über die Jahre Milch und Zucker ganz abgewöhnt und genauso trinke ich Kräutertees zuckerlos. Aber im schwarzen Tee werde ich meine Milch-Zucker-Kombination beibehalten. Das gehört m. E. einfach dazu. 

Tee No Gos : Was geht für dich gar nicht?

Es geht für mich gar nicht, schon Milch in den Tee zu gießen, wenn der Teebeutel noch in der Tasse ist. Der schrecklichste Tee war für mich immer Earl Grey. Dieses Kratzen im Hals mochte ich nie. Aber wer weiß, vielleicht sollte ich ihn mal wieder testen!? Über die Jahre verändert sich der Geschmack ja ☺.

Wo bekommt man eine sehr gute Tasse Tee?

In Deutschland bekommt man eine sehr gute Tasse Tee bei mir im Online-Shop. Britain Tours & More heißt mein „Laden“, der außer Englandreisen nun auch Leckereien und vieles mehr aus und rund um England bietet. 

juliets farmshop and cafe kent
Bei Juliet’s gibt es nicht nur eine sehr anständige Tasse English Breakfast Tea, sondern wie man sieht, auch Köstliches zu essen. Foto: Ulla Michel

In England habe ich zwei ganz tolle Empfehlungen. Eigentlich plappere ich jetzt aus dem Nähkästchen und verrate meine tollsten Geheimtipps, aber sei es drum: Einmal in der schönen Grafschaft Kent im Städtchen Royal Tunbridge Wells kann ich unbedingt empfehlen: Juliets. Nicht nur des Tees wegen, denn Juliet’s bietet eine grandiose Auswahl an Kuchen, Salaten und so weiter an.

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Da kann man sich ja gar nicht entscheiden…einmal alles, bitte! Foto: Ulla Michel

Und in der schönen Grafschaft Somerset: Living Pretty. Ein geniales Konzept aus Tea Room, Home & Living Shop und dazu gibt es nebenan noch das The Fire House – ein tolles Restaurant.

Mit wem würdest du gerne mal eine Tasse Tee trinken und warum?

Mit David Gilmour von Pink Floyd oder Andrew Nicholson, dem Vielseitigkeitsreiter. Weil es ganz inspirierende Persönlichkeiten sind. 

Wie trinkst du den English Breakast Tea?

Ich benutze am Liebsten mein Burgleigh Calico Geschirr dazu. Es muss immer brauner Zucker und Milch in den Tee. Der Tee wird mit kochendem Wasser übergossen, dann muss er drei Minuten ziehen, anschließend kommen die Teebeutel aus der Teekanne bzw. -tasse. Nach dem Eingießen in die Tasse kommt zuerst der Zucker und dann die Milch.

Ullas Lieblingstee „English Breakfast Tea“ von Cartwrigth & Butler

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Ullas Lieblingstee: English Breakfast Tea von Cartwright & Butler. Foto: Cartwright & Butler

Ulla schätzt am English Breakfast Tea von Cartwritght & Butler die malzige Note, die durch den hohen Anteil an Assam Tee entsteht. Das Unternehmen Cartwright & Butler besteht seit fünf Generationen – alles begann mit den Adams-Schwestern Jennie und Katherine in Hull im Norden von England. Aus der Not wurde das erste Business geboren, in dem die beiden findigen Schwestern nicht nur Näharbeiten, sondern auch die Ergebnisse ihrer Backkunst darboten. Schnell sprach sich herum, wie gut diese Backwaren schmeckten und irgendwann wurde die Nähnadel zugunsten der Torten, Kuchen, Pies und Puddings schließlich ganz verbannt.

Seitdem ist viel passiert und das Geschäft hat sich noch viele Male verändert, bis es 1981 offiziell zu dem wurde, was es heute ist: Eine globale Marke, die bekannt ist für ihre luxuriösen kulinarischen Erzeugnisse wie Kuchen, Kekse, Schokoladen und natürlich Tee. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Yorkshire.

10 Fakten über Scones, die du bestimmt noch nicht kanntest

scones fruit scone mit clotted cream

1. Ein Scone ist nicht gleich ein Scone

In der englischen bzw. britischen wie auch in der US-amerikanischen Küche gibt es Scones, doch es handelt sich dabei nicht um ein- und dasselbe Gebäck. Während englische Scones typischerweise nie für sich, sondern immer mit Belag (klassisch Clotted Cream und Erdbeermarmelade) gegessen werden, sind amerikanische Scones ein eigenständiges Gebäck und haben von daher mehr Zutaten als britische (zum Beispiel Früchte und Nüsse). Und damit nicht genug: Auch in Großbritannien gibt es diverse Scone-Varianten, wie zum Beispiel herzhafte Scones, Cheese Scones, Fruit Scones, Kartoffel Scones, Tattie Scones (Kartoffelpfannkuchen) oder Drop Scones.

2. Es gibt eine bestimmte Uhrzeit für Scones

Ein Scone geht ja immer, wie ich finde: zum Frühstück, als Dessert und – logo – auch als Late Night Snack. Doch wenn es nach der traditionellen Etikette geht, werden Scones nur zu einer bestimmten Uhrzeit gegessen: Laut Anna, der Herzogin von Bedford, werden Scones ausschließlich zum Afternoon Tea um 16 Uhr serviert.

3. Scones gibt es seit über 500 Jahren

Scones gibt es wahrscheinlich schon deutlich länger als 500 Jahre, aber das Wort Scone feierte erst unlängst seinen 500. Geburtstag: Seitdem wird das Wort „Scone“ bzw. „Scones“ gebraucht, laut dem Oxford English Dictionary erstmalig im Jahr 1513.

4. „Scone“ bezeichnet eigentlich ein Brot…

A propos Wort, woher kommt eigentlich der Begriff Scone? Der Ursprung liegt sowohl im gälischen „sgonn“, was soviel wie „Teig, der gekocht wurde“ bedeutet wie auch im Niederländischen „schoonbrot bzw. im Altdeutschen „sconbrot“, was wiederum ein feines Weißbrot ist und zuviel wie „schönes Brot“ bedeutet..

5. …oder aber einen Krönungsstein

Der „Stone of Scone“, auch bekannt als „Stone of Destiny“ ist ein 152 Kilogramm schwerer, dicker Steinblock, der einst in der schottischen und heute noch in der britischen Krönungszeremonie von Bedeutung ist. Seit dem Frühmittelalter ist der Stone of Scone Teil des Krönungsrituals – und manche Quellen behaupten, dass er dem britischen Gebäck seinen Namen gegeben hat.

6. Sag „Scone“ und ich sage dir, woher du kommst

Wie man das Wort „Scone“ richtig ausspricht, darüber werden wahre Grabenkämpfe ausgeführt. Es heißt oft, dass es etwas mit der gesellschaftlichen Klasse zu tun hat, ob du das Wort mit „ou“ oder kurzem, harten „o“ aussprichst. Tatsächlich hängt es aber eher mit der Region zusammen, aus der du kommst. Ob es übrigens der, die oder das Scone heißt, erfährst du hier.

7. Scones sahen nicht immer so aus wie heute

Scones sind heute meist klein, handlich und je nach Region rund oder dreieckig. Aber dem war nicht immer so – Scones waren früher deutlich größer und flacher. Der Ursprung der Scones liegt im schottischen Gebäck „banock,“ was mit dem gälischen Wort für Kuchen verwandt ist und ein dünnes, rundes und flaches Gebäck aus Hafer und Mehl bezeichnet.

8. Wer einen Scone mit dem Messer aufschneidet, hat keine Manieren

Der Scone kommt als Ganzes, aber damit du die Clotted Cream und Marmelade darauf schmieren kannst, musst du ihn erst einmal in zwei Hälften teilen. Wenn du nicht als unzivilisiert gelten willst, dann schneide den Scone niemals mit dem Messer auf! Laut englischer Afternoon Tea Etikette brichst du den Scone vorsichtig mit deinen Händen auseinander. 

9. Die Scones-Hohheit gehört nach Wales

…oder nach Cornwall, Schottland oder Devon. Wo es die echten Scones gibt, das ist eine Frage, die in Großbritannien heiß diskutiert wird. Robin Jones von der Village Bakery im walisischen Wrexham gilt als einer der besten Scones-Produzenten – was auch die Kaufhauskette Marcs & Spencer so sieht, für die er 14.000 Scones pro Stunde herstellt. In Plymouth wiederum gibt es die Langage Farm, deren Inhaber Paul Winterton sich als hehrer Verteidiger des „Devonshire Cream Tea“ sieht – und für diese Bezeichnung auch ein so genanntes „PDO“-Prädikat erhalten möchte, also eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Es geht um viel mehr als nur einen guten Scone, es geht um den wahren schottischen, keltischen und walisischen Ursprung des Gebäcks, weshalb für Robin Jones die Scones-Krone unbedingt in den Norden des Landes gehört. Die besten Scones, die ich jemals gegessen habe, wurden mir bei einem Afternoon Tea im walisischen Abergavenny serviert, insofern geht von mir ein Punkt nach Wales.

10. Scones werden für ein veganes Sprichwort gebraucht

Wie bitte? Ja, richtig gelesen. Eine kontroverse Tierrechtsorganisation, die immer wieder mal mit medienwirksamen PR-Stunts die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, hat unlängst einen Vorschlag vorgelegt, bei dem altbekannte Sprichwörter in eine tierfreundliche Variante umgedichtet werden. Und somit hat auch der „Scone“ Einzug in die Liste veganer Bonmots gefunden: Statt „kill two birds with one stone“ (bei uns analog zu „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“) soll man doch bitte „feed two birds with one scone“ sagen. Klingt definitiv freundlicher, aber irgendwie hat der Verein da doch gepennt, wissen wir ja schließlich alle, dass Brot ganz und gar nicht gut für Vögel ist.

Noch mehr Wissenswertes über Scones

Kanntest du alle diese 10 Scones Fakten? Wenn du dein Scones Wissen noch vertiefen willst, dann schau doch mal in meinem Scones Guide vorbei. Und mit meinem Rezept für original britische Scones kannst du gleich selbst loslegen mit dem Scones backen.

10 skurrile und außergewöhnliche Museen in Großbritannien

hunterian museum glasgow

Die Briten sind ja allgemein bekannt für ihre Spleens und Exzentrik, von daher verwundert es nicht, dass das Vereinigte Königreich auch mit einer Vielzahl an ungewöhnlichen Museen aufwarten kann. Von Hundehalsband-Museum über das Hexerei-Museum bis hin zum Vaginamuseum: 11 wunderbare und außergewöhnliche Museen in Großbritannien.

1. Teekannen Museum, Kent

Cafébesitzerin Sue Blazye hat sich irgendwann gedacht, dass ihre Sammlung an Teekannen überhand nimmt – und ihren Tea Room kurzerhand zu einem Museum für Teekannen erweitert. Die Teapot Island ist ein Paradies für Teeliebhaber, denn das Museum ist bis auf den letzten Zentimeter gefüllt mit über 7.600 verschiedenen Teekannen. Darunter sind echte Schätze und Kuriositäten, wie zum Beispiel Teekannen im Lady-Di oder Winston-Churchill-Design. 2000 der Teekannen stehen sogar zum Verkauf bereit und es ist sogar ein Online-Shop in Planung. Teapot Island befindet sich in Maidstone, der Hauptstadt der Grafschaft Kent im Südosten Englands der Eintritt kostet zwischen 2 und 3 britischen Pfund. Und das beste: Im dazugehörigen Tea Room gibt es Cream Tea, Afternoon Tea und High Tea sowie diverse andere Kleinigkeiten zum Tee.

Teapot Island, Maidstone, Kent. Bitte aktuelle Informationen und Öffungszeiten auf der Website beachten!

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2. Hutmacher Museum, Stockport, Greater Manchester

Stockport ist eine Großstadt in der Nähe des Peak District und hat eigentlich nicht so viel an Attraktionen zu bieten. Eine Ausnahme ist definitiv Hat Works, das Hutmachermuseum . Wie der Name bereits erahnen lässt, geht es darin um das Handwerk bzw. die mechanische Produktion des Hutmachens. Stockport war zu Beginn des 19. Jahrhunderts sowie erneut nach dem ersten Weltkrieg ein bedeutendes Zentrum der Hutmacherei. Heute werden keine Hüte mehr gemacht, der letzte Betrieb musste 1997 seine Pforten für immer schließen. Das Hat Works Museum erzählt diese Geschichte – im ein wenig angestaubten Museum stehen einem sehr engagierte Experten zur Seite, die die Maschinen und Exponate erklären.

Hat Works, Stockport Greater Manchester. Aktuelle Informationen und Öffnungszeiten bitte der Website entnehmen.

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3. Dudelsack Museum, Glasgow

Juhu, manche Klischees stimmen eben doch: in Schottland gibt es ein Dudelsackmuseum, bzw. ein Museum für Dudelsackspielerei.  Das Museum of Piping befasst sich hingegen mitnichten nur mit schottischen Dudelsäcken, sondern widmet sich der gesamten Geschichte der besonderen Instrumente, die in einigen Ländern sogar noch deutlich länger zurückdatiert als im Dudelsack-Mekka Schottland. Im Museum of Piping kannst du unter anderem erfahren, wie so ein Dudelsack hergestellt wird und wie die Notenblätter für Dudelsack-Musik hergestellt werden. Ein besonders wertvolles Exponat ist der „chanter“ von Iain Dall MacKay, auch bekannt als „Blind John“. Ein „chanter“ ist der Teil des Dudelsacks, auf dem man mit den Fingern spielt, also eine Art Flöte – und hier kannst du den ältesten chanter der Welt bewundern.

The National Piping Centre, Glasgow, Schottland. Aktuelle Informationen, Eintrittspreise und Öffnungszeiten findest du auf der Website des Museums.

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4. Bleistiftmuseum, Keswick, Cumbria

Ein Museum, indem sich alles um den Bleistift dreht, gibt es im nordentlischen Keswick. Was bei uns Faber-Castell ist im Vereinigten Königreich die Derwent Cumberland Pencil Company – ein traditionsreicher Hersteller von Bleistiften. So ist im unternehmenseigenen Bleistiftmuseum auch der weltweit erste Bleistift, wie wir ihn heute kennen, ausgestellt, wie auch andere illustre Bleistifte: zum Beispiel der größte Buntstift der Welt (Spoiler: er misst 8 Meter), Bleistift-Miniaturen und der Bleistift zum Diamond Jubilee der Queen. 

Derwent Pencil Museum, Keswick, Cumbria. Aktuelle Öffnungszeiten & Infos bitte der Website entnehmen.

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5. Kuckucksuhrenmuseum, Tabley, Cheshire

Man könnte ja meinen, dass so ein Museum eher im Schwarzwald stehen müsste (gibt es auch, in Triberg), aber auch in England gibt es Liebhaber der Uhren mit dem Vogel. Die Gebrüder Maz und Roman Piekarski sind den legendären Kuckucksuhren seit über 40 Jahren verfallen und haben im Laufe der Zeit eine stattliche Sammlung von über 600 Objekten angesammelt. Fun Fact: Es ist dabei übrigens nicht immer nur der Kuckuck, der herauskommt und die Zeit verkündet – unter den Exponaten sind auch Wachteluhren und eine Uhr mit dem Trompeter-Vogel – es wird also ganz schön laut zu jeder vollen und halben Stunde im Cuckooland!

Cuckooland, Tabley, Cheshire. Öffnungszeiten, Eintrittspreise etc. bitte der Website entnehmen!

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6. Hexerei Museum, Cornwall 

Ein Museum für Hexerei gibt es im kleinen Ort Boscastle in Englands Südwesten. Im Museum of Witchcraft and Magic dreht sich alles um die mystischen Gestalten und ihre Zauberkräfte. Neben okkulten Exponaten wie Quija Brettern, Zauberbüchern, Hexenkesseln und ja, sogar toten Katzen, gibt das Museum auch einen guten Einblick in die Hexenverfolgung.

Museum of Witchcraft and Magic, Boscastle, Cornwall. Öffnungszeiten und aktuelle Informationen kannst du auf der Website einsehen.

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7. Rasenmäher Museum, Southport, Merseyside

Über 300 Rasenmäher sind im British Lawnmower Museum in Southport in Nordengland zu bewundern, darunter auch viele Vintage-Rasenmäher, die liebevoll restauriert wurden. Ein Highlight des Museums ist ein Rasenmäher, der einst einem der bekanntesten Gärtner des Vereinigten Königreichs gehörte – keinem Geringerem als Prince Charles. Aber auch andere Geräte der Reichen und Schönen genießen hier ihren wohlverdienten Ruhestand, darunter die Rasenmäher von Brian May und Nicholas Parsons.

British Lawnmower Museum, Southport, Merseyside. Informationen zu Eintritt und Öffnungszeiten findest du auf der Website.

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8. Museum für Hundehalsbänder, Dog Collar Museum, Kent

Im Dog Collar Museum kannst du über 130 Hundehalsbänder der letzten fünf Jahrhunderte anschauen, von historischen Jagdhund-Halsbändern bis zu den bling-bling-Hundehalsbändern der Chihuahuas von Paris Hilton. Das Museum gehört zum Leeds Castle – Hunde müssen aber leider draußen bleiben.

Dog Collar Museum im Leeds Castle, Kent. Öffnungszeiten und aktuelle Infos bitte der Website entnehmen.

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9. Vagina Museum, London

Ziemlich neu ist das Vagina Museum im Londoner Stadtteil Camden. Wie unschwer zu erraten ist, geht es in diesem Museum um das weibliche Geschlechtsorgan. Ziel der wechselnden Ausstellungen ist es, mit Tabus und Vorurteilen über die Vagina und weibliche Sexualität aufzuräumen. Einige Riesenpenisse haben übrigens auch Eingang in das Museum gefunden, sie sind allerdings in den hinteren Teil des Museums verbannt. Mehr über das Vagina Museum erfährst du bei Simone von Totally London, die die aktuelle Ausstellung „Muff busters“ besucht hat und darüber berichtet.

Vagina Museum, Camden, London. Öffnungszeiten und Informationen findest du auf der Website.

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10. Hunterian Museum, Glasgow, Schottland

Das Hunterian Museum der Uni Glasgow ist das älteste öffentliche Museum in Schottland. Benannt nach dem schottischen Anatom und Geburtshelfer William Hunter beherbergt es das Hunterian Museum mit Hunters Sammlung mit Exponaten aus der Zeit der römischen Besetzung Schottlands sowie die Hunterian Art Gallery mit Kunstobjekten. Der skurrilste Teil des Museums ist jedoch das Zoology Museum, denn hier befindet sich eine der größten Insektensammlungen der Welt, mit fast einer halben Million an ausgestellten Insekten sowie präparierte und konservierte Tiere.

The Hunterian, Universität Glasgow, Schottland. Aktuelle Informationen findest du auf der Website des Museums.

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